Der Åsnen

Der See Åsnen ist das Raubfischgewässer in Småland/Südschweden. Durch die Eiszeit entstanden, 140 km² groß (bis 70 km lang und bis 40 km breit) plus 19 km² Inselwelt – die meisten Inseln sind Vogelschutzgebiete und Naturreservate. Er ist der zweitgrößte See Smålands und ist durch seine Hecht- und Zanderbestände bei den meisten Anglern bekannt. Auch der Mörrumsån – einer der weltweit bekanntesten Lachsflüsse – fließt im Südwesten aus dem Åsnen in die Ostsee.

 
Die geographische Lage entspricht der Achse Tingsryd-Urshult-Växjö-Alvesta. Das Mündungsgebiet in die Ostsee erstreckt sich auf die Städte Mörrum, Ronneby, Karlshamn, dort wo Schwedens südlichste Schären beginnen.
 
Der Åsnen bietet Natur pur – ruhige Buchten und die unzähligen kleinen und größeren Inseln sind ein Paradies für den Raubfischangler. Hecht, Zander, Barsch, alle Weißfischarten und sogar die kleine Maräne (Felchen auf deutsch) ist dort beheimatet. Die Raubfische wachsen im Åsnen – bedingt durch die unendlichen Weißfischbestände - zu beachtlicher Größe heran. Hier wurden schon Hechte bis 1,40 m und Zander über 1,10 m gefangen. Hechte über 1,00 m sind hier nichts Außergewöhnliches.
 
Am Åsnen leben über 50 Fischadlerpaare und auch Seeadler. Die Natur und das Tierleben sind hier noch fast unberührt und man bezeichnet Småland auch als die letzte Wildnis Mittel- und Nordeuropas. Auch ist hier der Elch – der König des Waldes – zu Hause und mit ein wenig Glück kann man einen Elch oder eine Elchfamilie zu Gesicht bekommen.
 
Zum Angeln sollte man unbedingt ein Boot haben – das Schleppangeln (Trolling) ist aufgrund der großen Wasserfläche die erfolgreichste Angelmethode. Wobbler oder Blinker werden dann in bis zu 3,5 m Wassertiefe verwendet. Die flachen Buchten kann man je nach Jahreszeit (vor allem im Frühjahr) durch Spinnangeln mit Wobblern oder Blinkern nach den großen Räubern absuchen. Im Hochsommer stehen die großen Räuber meisten in den etwas tieferen Löchern (bis 16 m) im See und lassen sich dort auch oft mit Köderfisch überlisten.
 
Idealer Ausgangspunkt für diese Angeltouren ist die Insel Sirkön (die größte Insel des Sees) und die Buchten um Sirkön herum. Ein schönes, gemütliches und ruhiges Ferienhaus wäre hierfür ein großer Vorteil. 
In den flacheren Gebieten, besonders um die Inseln herum finden die Fische gute Bedingungen für Wachstum und Vermehrung vor. Ein Vorteil ist der kalkhaltige Boden, der für einen neutralen ph-Wert des Wassers sorgt, und somit zu dem Artenreichtum im Åsnen beiträgt.

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